8.2.5 Eine eschatologische Orientierung an Mission und Gerechtigkeit

Der Ausdruck der eschatologischen Antizipation führt zu größerem sozialem und kulturellem Handeln; ein Wunsch nach groß angelegter sozialer und kultureller Transformation.Entgegen dem Bild, das man zunächst von der “Weltfremdheit” der Pfingstler hat, ist die eschatologische Erwartung nicht eine der Weltzerstörung, sondern eine der Transformation. Die Unterwerfung der Mächtigen durch die Schwachen wird als ein Prinzip des Reiches Gottes angesehen. Der Einbruch des Geistes soll nicht eine Haltung des Eskapismus fördern, sondern den Wunsch verstärken, das Reich Gottes auf Erden zu modellieren und mit dem Geist für seine Verwandlung zusammenzuarbeiten.