8.2.3 Eine nondualistische Bejahung von Verkörperung und Materialität

Der Glaube an Heilung zeigt einen Glauben, dass Körper und Materie gut sind, und lehnt platonische oder manichäische fundamentalistische Dualismen ab. Die biblische Grundlage für eine Sicht der Güte in der Schöpfung ist der Bericht in 1. Mose 1,31, in dem es heißt, dass alles, was gemacht wurde, gut und wohlgefällig war. Die ursprüngliche Güte der Schöpfung gibt Pfingstlern die Gewissheit der inhärenten, gewollten Güte der physischen Körper und der materiellen Welt. Die Erwartung einer erlösten Schöpfung sowie Gebete für körperliche Heilung sind Hauptbestandteile der pfingstlichen Predigt und Auslegung.