8.1.2 Die wenig genutzte Power-Station: Das Sprachengebet

Eine der hilfreichsten und machtvollsten Gebetsformen ist das „Sprachengebet“. An dieser Stelle kann nur auf die Wirkung und die praktische Anwendung eingegangen werden.

  • Sprachengebet ist ein Beten zu Gott (vgl. 1Kor 14,2).
  • Nicht der Verstand, sondern der Geist betet (vgl. 1Kor 14,14), der vom Heiligen Geist Worte bekommt (vgl. Apg 2,4).
  • Es sind Sprachen, die man nie gelernt hat, irdische oder himmlische (vgl. Apg 2,4; 1Kor 13,1).
  • Im Gebet werden Geheimnisse im Geist gebetet (vgl. 1Kor 2,9ff; 14,2).
  • Jeder Christ kann und soll in Sprachen beten (vgl. Mk 16,17; 1Kor 14,5).
  • Sprachengebet ist eine Art Geheimsprache, die zur persönlichen Auferbauung (vgl. 1Kor 14,4) und der Anbetung Gottes dient (vgl. 1Kor 14,13-17).
  • Sprachengebet ist einer der wichtigsten Schlüssel zur inneren Stärkung (vgl. Eph 3,16) und zum Leben im Geist. Paulus hat das mehr praktiziert als alle anderen (vgl. 1Kor 14,18). Außerdem hilft es uns, allezeit zu beten.

Verschiedene Arten von Sprachengebet:

  1. Fokussiertes Sprachengebet – Wir nehmen uns bewusst Zeit, in der wir in Sprachen beten. Wir machen keine anderen Sachen nebenher, sondern fokussieren uns völlig auf Gott und sprechen mit ihm. Dabei kann man sich zum Beispiel auf den Geist in einem selbst (vgl. Joh 14,17) oder auf dem Thron (vgl. Offb 4) ausrichten.

Beständiges Sprachengebet – Diese Art zeichnet eine im-mer wiederkehrende Routine aus, egal welcher Tätigkeit man gerade nachgeht. Egal ob beim Bibellesen, in der Für-bitte, beim Gebets-Jogging, beim Putzen, in Gesprächen, unterwegs im Auto.