4.2 Der Dogmatismus der “richtigen Ergebnisse”

Der Publikationsdruck auf Wissenschaftler wächst stetig. Das könnte sich auf die Qualität der Inhalte auswirken. Eine statistische Auswertung nährt diese Befürchtung: Denn Forscher aus jenen US-Bundesstaaten mit dem höchsten Publikationsoutput pro Forscher liefern generell deutlich mehr “positive” Studienergebnisse.

Positive Resultate fördern die Karriere

In den meisten Wissenschaften herrscht heute ein ähnlicher Konkurrenzdruck wie in der Wirtschaft. Im Kampf um Fördergelder und akademische Positionen ist die Bewertung der Leistung entscheidend. Gemessen wird diese vor allem an den Publikationen: an ihrer Häufigkeit, am “Impact Factor” der Journals, in denen sie veröffentlicht werden, und daran, wie oft sie von anderen Studien zitiert werden.

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Wissenschaftler müsse heute das liefern, was die Politik erwartet. Das ist deutlich bei den aktuellen Forschungsprojekten zum Thema Gender und Klimaerwärmung zu sehen. Abweichler werden mundtot gemacht.