3.1.1 Dem Schweinehund auf die Schliche kommen

Wer kennt das nicht, dass die schönen Vorsätze wie Sandkörner durch die Hand rutschen. Trotz ehrlicher Veränderungsbereitschaft schleicht sich immer wieder der innere Schweinehund ein, der unsere Prioritäten, Ziele und vor allem Motivation zu Nichte macht. Die Bibel bezeichnet dieses Phänomen als unser „Fleisch“, das trotz unserer Erlösung in uns und gegen uns kämpft. Wichtig zu verstehen ist, dass das Fleisch nicht gleich der Person ist. Als Christ ist man durch den Glauben an Jesus ein neuer, heiliger, gerechter Mensch (vgl. Eph 4,22ff). Das Fleisch im Christen ist der alte, egoistische, verdorbene Mensch, der nach Selbstverwirklichung und Sünde giert (vgl. Röm 7,14ff). Doch durch Jesu Werk und den Heiligen Geist, er sich im Christen entfaltet, ist es möglich, dem Fleisch zu widerstehen. Auch wenn das ein lebenslanger Prozess ist. „… Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lust des Fleisches nicht vollbringen. Denn das Fleisch gelüstet gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; und diese widerstreben einander, so dass ihr nicht das tut, was ihr wollt. Wenn ihr aber vom Geist geleitet seid, so seid ihr nicht unter dem Gesetz“ (Gal 5,17f).

Um dem Alltag mit allen Zielen und Herausforderungen standzuhalten, müssen wir voll Geist sein und Gottes Willen in unserem Leben Raum geben. Darin müssen wir allerdings wachsen.

 

1. Ebene Gottes Willen kennen vgl. Eph 5,17
2. Ebene Gottes Willen wollen vgl. Phil 2,13
3. Ebene Gottes Zeitplanung akzeptieren vgl. Pred 3,1f