2.1.1 Verantwortung übernehmen – Prioritäten setzen

Gerade in unserer Gesellschaft muss man sich keine Sorgen machen, dass das Leben nicht gefüllt wird. Im Gegenteil: Wenn ich nicht mein Leben fokussiert gestalte, lebt mein Leben mich. „Lass deine Augen geradeaus blicken und deine Blicke gerade vor dich gehen! Gib acht auf die Bahn deines Fußes, und alle deine Wege seien geordnet! Bieg nicht ab zur Rechten noch zur Linken, lass weichen deinen Fuß vom Bösen“ (Spr 4,25ff)

Folglich bedeutet ein solides Selbstmanagement, Verantwortung zu übernehmen. Man unterscheidet zwischen verschiedenen Verantwortungsebenen. Um den Ebenen gerecht zu werden, muss eine klare Priorisierung und Zielsetzung ins Leben gerufen werden. Zu beachten ist, dass Aktivität nicht gleich erfolgreiches Selbstmanagement bedeutet. Dabei sollte man anstreben, in wenig Zeit möglichst effektiv zu sein. Das „Pareto-Prinzip“ ist dafür eine gute Richtlinie, die folgendes annimmt: 80 % der Ergebnisse können mit 20 % des Gesamtaufwandes erreicht werden. Die verbleibenden 20 % der Ergebnisse benötigen mit 80 % die meiste Arbeit. Gerade für Leiter ist dieses Richtlinie herausfordernd, aber absolut erstrebenswert (Leadership: Die 21 wichtigsten Führungsprinzipien von John C. Maxwell).

  • Investiere 80 % der Zeit in die 20 % der wichtigsten Dinge.
  • Verzichte auf 80 % der unwichtigen Dinge nur um der Perfektion Willen.
  • Delegiere lieber 80 % der unwichtigen Dinge an deine Mitarbeiter.
  • Schenke 80 % deiner Zeit den 20 % deiner besten Mitarbeiter.
  • Höre 80 % deiner Zeit deinen Mitarbeitern zu und rede selbst 20 %.

80 % der Ideen sollten aus dem Team kommen, 20 % von dir.